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Limmattaler Zeitung: Einfacher und schöner: Senioren helfen der Stadt Dietikon beim Aufbau der neuen Website

Weiterführende Informationen https://www.limmattalerzeitung.ch/limmattal/einfacher-und-schoener-senioren-helfen-der-stadt-dietikon-beim-aufbau-der-neuen-website-132434427#

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Dank einer Neugestaltung soll www.dietikon.ch einfacher zu bedienen und schöner anzuschauen sein. Die Website passt sich nun jedem Endgerät an, ohne dabei den Funktionsumfang einzuschränken.

«Die bisherige Website der Stadt Dietikon hat den Aufbau der Verwaltung gespiegelt. Das ist nicht mehr zeitgemäss», sagt der Dietiker Stadtpräsident Otto Müller (FDP). Daher beschloss der Stadtrat im Oktober 2016 eine Neugestaltung (auch Relaunch genannt) mit externen Kosten von 54 000 Franken. Das trägt nun Früchte: Seit Freitag ist die neue Website online. «Die Arbeiten waren sehr umfangreich, es mussten Tausende Seiten überarbeitet werden», erklärte Müller diese Woche an der Pressekonferenz. «Ich bin überzeugt, dass wir damit einen grossen Sprung machen», zeigte sich Müller erfreut.

Die neue Website arbeitet mehr mit Bildern. Das Ziel ist, auf jeder Unterseite Fotos zu haben. So wirkt die Website automatisch etwas ansprechender. Zudem sind die einzelnen Bereiche der Website nicht mehr nach Verwaltungsgruppen geordnet, sondern nach Themenwelten. «Das ist ein völlig neuer Aufbau. Heute sind wir noch verwaltungsorientiert. Das ist veraltet. Man kann von den Benutzerinnen und Benutzern nicht erwarten, dass sie die Struktur der städtischen Verwaltung genau kennen», sagt Stadtschreiberin Karin Hauser. Die Stadtkanzlei war für die neue Website verantwortlich. Projektleiterin war Esther Pioppini.

Rücksicht auf Smartphone-User
Die Website soll neu umfangreicher und zudem responsive sein, das heisst: Sie soll sich jedem Endgerät anpassen, ohne dabei den Funktionsumfang einzuschränken – so, wie Sie es bereits von www.limmattalerzeitung.ch kennen. Die Zeiten, in denen es für das Smartphone eine mobile Ansicht gab, die einen viel kleineren Funktionsumfang hat als die gewöhnliche Website, sollen jetzt auch für die Stadt Dietikon vorbei sein. «Somit sind wir jetzt auch mobil auf dem neuesten Stand», sagt Hauser.

Möglich wurde das dank der neuen Struktur, die hinter der Website steckt, dem sogenannten Content Management System (CMS; zu deutsch: Inhaltsverwaltungssystem), das von der Zürcher Firma Innovative Web AG erstellt wurde, die schon bisher für die Technik hinter der Website der Stadt Dietikon verantwortlich zeichnete und die gemäss Eigenangaben «die führende Anbieterin für das E-Government der Gemeinden und Städte in der Schweiz» ist. Das neue CMS-System namens CMS 7 wird bereits von der Stadt Luzern benutzt, die jüngst ebenfalls ihre Website hat neu gestalten lassen. Die Idee hinter dem neuen CMS ist insbesondere, dass die Benutzer kein Vorwissen haben müssen. «Man kann spontan suchen, das ist die Idee», sagt Hauser. Und Stadtpräsident Müller fügt an: «Ganz ohne Anleitung kommt man einfach zu den wichtigen Informationen.» Neu kann man sich zudem für Erinnerungsmails und Newsletter anmelden, die zum Beispiel auf kulturelle Anlässe oder die Altpapiersammlung hinweisen – so wie man es zum Beispiel schon von den Websites von Weiningen und Urdorf her kennt.

Neben dem neuen Aussehen und der Smartphone-Tauglichkeit umfasst der Relaunch Neuheiten im Bereich soziale Medien. Die Stadt verbreitet neu ihre Medienmitteilungen mit dem Twitter-Konto @stadtdietikon. Auf Facebook wirbt sie mit dem Konto @kulturdietikon weiterhin für ihre kulturellen Anlässe und mit dem Konto @chruezacherdietikon für die Freizeitanlage Chrüzacher. Auf Instagram oder Linkedin ist die Stadt auch in Zukunft nicht aktiv präsent.

Ein neues Angebot im Rahmen der städtischen Altersstrategie ist die Website www.alter-dietikon.ch speziell für Senioren. «So sorgen wir dafür, dass die Bevölkerung die Angebote für Senioren besser kennt», sagt Christoph Schwemmer, Leiter des Alters- und Gesundheitszentrums. Er staune manchmal selber, wie viele Angebote für Senioren es in Dietikon gebe. «Bei der Erstellung dieser Website waren wir immer wieder in Kontakt mit Senioren, um von ihnen direkt zu erfahren, was für sie benutzerfreundlich heisst», erklärt Schwemmer weiter.

Schule mit grösserem Angebot
Weiterhin gibt es zudem die Website www.schule-dietikon, die auch mit neuen Angeboten auftrumpfen will. Insbesondere enthält der Kalender mit den wichtigsten Daten für die Schule künftig auch Anlässe und Termine der einzelnen Schuleinheiten. «Auch weiterhin kommunizieren wir hauptsächlich in Papierform mit den Eltern. Die Website dient als zusätzliches, einfach zugängliches Informationsangebot», sagt Janina Prosperati. Die Assistentin der Schulleitung Steinmürli ist bei der Schule für die Projektleitung Internet zuständig. «Das meistgesuchte Element auf der Schul-Website ist der Ferienplan», sagt sie. Entsprechend ist der Link auf den Ferienplan auf der Schul-Website nun noch prominenter vertreten. Zudem soll es neu Fotogalerien und Kurzberichte zu schulischen Anlässen geben. «Auch potenzielle neue Lehrpersonen sollen mit der Seite angesprochen werden», sagt Prosperati. Die Alters- und die Schulwebsite sind noch nicht komplett neu gestaltet. Dies wird aber bis im Sommer der Fall sein.

Dietiker Website ging 1997 online
Im Vorfeld hatte die Stadtkanzlei mit grossem Aufwand auch zahlreiche andere Websites grösserer und kleinerer Städte angeschaut, um herauszufinden, was für Dietikon am besten passt. «Wir haben nicht das Rad neu erfunden, aber wir wollen uns positiv abheben», sagt Stadtpräsident Müller.

Dietikon war 1997 eine der ersten Gemeinden im Kanton Zürich mit einer Website. 2005 ging dann mit Aesch die letzte Limmattaler Gemeinde online. Die Limmattaler Gemeinden haben auf ihren Websites heute sehr unterschiedliche Angebote (siehe auch den Kommentar zum Thema).
Screenshot Website Stadt Dietikon
 

Datum des Presseartikel 14. Apr. 2018